Dienstag, 17. Oktober 2017

Offroadserie in LUK

Nachdem der 1 Lauf der 2017`er Offroad-Winterrennserie in Potsdam abgesagt werden musste, erfolgte der Auftakt nun bei wunderschönem Herbstwetter in Luckenwalde. Auf dem gut präparierten Kurs startete die bewährte RTS-Crossertruppe damit in die 2017er Crosssaison. Frank Mirbach, Matthias Scheffler und Hendrik Schröder nahmen am Mastersrennen teil. Frank fuhr nach schwierigem Start ein gutes Rennen und konnte bis auf Schlagweite zur Spitzengruppe aufschließen, der leicht angeschlagene Matthias fuhr  unerwartet gut, Hendrik genoss die Laufpassage und technischen Finessen des Kurses….
In der Eliteklasse fuhr Erik Schulze trotz technischer Handicaps ein tolles Rennen mit teilweise 50 sec Vorsprung zum Zweitplatzierten. Unter dem Jubel der RTS-Supporter startete Juliane Wendel dann bei den Frauen und setze sich dort durch und auf Platz 1.

Insgesamt eine sehr schöne Veranstaltung, die vom Team de Luc und Christoph Altenkirch prima vorbereitet wurde…







Nicht immer direkt bei der bewährten RTS-Crossertruppe vor Ort und fern der Heimat, aber nicht minder kampfeslustig und hoch motiviert gingen Sven Kuschla und Clea Seidel an den Start des Deutschland- bzw. ToiToi-Cups.

Deutschlandcup in München


Am vergangenen Sonntag fand der dritte Wertungslauf zum diesjährigen Querfeldein-Deutschlandcup in München statt. Verbunden mit einem Kurzurlaub in der bayrischen Landeshauptstadt wurde das Rennen der Masters-2-Klasse von Sven Kuschla bei fast sommerlichen Temperaturen im Olympiapark in Angriff genommen. Nach gutem Start konnte Kuschla 1 ½ Runden das Tempo des Favoriten Stefan Danowski, Hamburg, mitgehen und in Schlagdistanz bleiben. Nach einem leichten Fahrfehler zum Ende der zweiten Runde wurde der Abstand zur Spitze jedoch größer und die Verfolger kamen näher. In Runde 4 konnte Robert Gorgos, Rosenheim, aufschließen. Nach 7 gefahrenen Runden erfolgte der finale Kampf um Platz 2, den Kuschla kurz vor Ende an zwei Laufpassagen und einem Steilhang zu seinen Gunsten vorentscheiden konnte.  

ToiToi-Cup in Hlinsko und Jicin

Clea kämpfte am Wochenende in Tschechien zweimal gegen ihre Konkurrentinnen und eine beginnende Erkältung. Beide Strecken erreichten höchste Crossstandards. Die tschechischen Organisatoren boten den Fahrern einen bunten Mix der Streckenführung. Es setzten sich in allen Altersklassen die komplettesten Fahrer durch. Mit Platz 6 und 8 hat sie sich dabei so gut wie möglich gewehrt. Mehr war nicht heraus zu holen. Durch ihren Kampfgeist und das Fahren am möglichen Limit hielt sie sich nach diesen beiden Rennen noch auf Platz 6 in der Gesamtwertung und damit in der ersten Startreihe.






Marco Brußies beendet endgültig die Saison auf der Straße

Am letzten Sonntag startete Marco Brußies zum Abschluss der Straßensaison in Sellin auf Rügen bei der 8. Rügenchallenge. Bei bestem Wetter ging es am späten Vormittag auf die 107 km lange Runde.
Um auch an der ausgeschriebenen Mannschaftswertung teilzunehmen, hatte der Cottbuser Michael Treibmann eine Handvoll Renner zusammengetrommelt, die dann im Trikot des Magdeburger Teams Maxim starteten.
25 km vor dem Ziel bildete sich dann die entscheidende Fluchtgruppe, die er erwischte und mit der er dann auch auf die Zielgerade bog. Im Sprint war gegen Routinier Toralf Baumgarten - RadMitte Straßenteam - kein Ankommen. Und auch Benjamin Ahrend - Bürstner Cycling Team - musste Brußies ziehen lassen. Damit war er 3. in der Gesamtwertung, 1. in seiner Altersklasse, und zum krönenden Abschluss durfte er noch einmal mit seinen Mitstreitern als Sieger der Mannschaftswertung aufs Treppchen. Damit endet eine starke Straßensaison für den Thyrower. 






Mittwoch, 11. Oktober 2017

Sauberer Start in den Winter



Die Crossräder sind bereit. Die ersten Rennen liegen hinter uns. Gute Resultate wurden gleich zu Beginn durch Sven Kuschla und Clea Seidel eingefahren. Kuschla begann mit Rang 5 in Bad Salzdetfurth, bei der Eröffnung des Deutschlandcups. Seidel eröffnete die Saison in Slany (Pl. 11.) und Vesely (Pl. 3) beiim tscheischen Pendant zum DC, dem ToiToi-Cup. Eine Woche später ging es weiter.

Am Sonntag startete Sven Kuschla beim zweiten Lauf des Deutschlandcups in Norderstedt. Das Rennen der Masters-2-Klasse fand bei perfekten äußeren Bedingungen auf einer anspruchsvoll abgesteckten Rennstrecke im Stadtpark und dem direkt angrenzenden ARRIBA-Strandbad statt. Der Rundkurs bot alles, was das CX-Herz höher schlagen lässt, schnelle Geraden, Sandpassagen, tiefe matschige Wiesen und Anstiege, technische Abfahrten. Nach gutem Start sortierte sich Kuschla in der Spitzengruppe ein, verlor aber bereits in der zweiten Runde den Kontakt zu den direkten Konkurrenten. So muße er das restliche Rennen auf der Verfolgung der Spitze bestreiten. Am Ende stand ein guter dritter Rang in der Masters 2 zu Buche




In Jabkenice, in der Nähe der Automobilbauerstadt Mlada Boleslav, fand der dritte Lauf zum tschechischen Toi Cup im Radcross statt. Clea Seidel ging an den Start um den Konkurrentinnen zu zeigen das der Dritte Rang aus der Vorwoche kein Zufall war. Im ersten Renndrittel ging es hart zur Sache. Positionskämpfe bestimmten das Geschehen. Als die ersten Fahrerinnen ihr Rad auf Grund der matschigen Strecke wechselten fuhr Seidel weiter und ging auf dem 2. Rang liegend in das sehr anspruchsvolle Gelände. Gemeinsam mit der Führenden fuhr sie in die letzte Runde. Taktisch unklug, verzichtete Seidel auf den Radwechsel. Der Schlamm am Rad behinderte das schalten und die Reifen erfüllten ihre Aufgaben nicht mehr optimal. Damit riss ein kleines Loch nach vorn. Durch eine Unkonzentriertheit in der vorletzten Kurve verlor sie noch Rang 2. Trotzdem konnte die 15 Jährige wieder bei der Siegerzeremonie dabei sein, ein unerwarteter Abschluss des Tages. Seidel freute sich, dass der Abstand zu Rang Eins von Rennen zu Rennen immer geringer wird. „Wenn man hier einen kleinen Fehler macht verliert man mindestens fünf Plätze. Da musst du in jedem Rennen voll fit sein.“ Im folgenden Rennen wird sie schon früh an den Start gerufen, mittlerweile ist sie Vierte der Gesamtwertung.







Am kommenden Wochenende ziehen die Senioren beim verspäteten Start der Offroadserie nach. Nach guten Trainingswochen ist man auf die Resultate gespannt. Habt Spaß Jungs!

Montag, 18. September 2017

SIEG IN WÖRLITZ

Für Marco Brußies und Erik Schulze ging es am vorletzten Samstag nach Wörlitz, zur einem kleinen Kriterium. Auf der 1000 m kurzen Runde, ging es alle 5 Rd. um Wertungspunkte. 61 Runden stellten dann doch eine kleine Herausforderung dar.
Schon nach der dritten Wertung machte sich die Gruppe des Tages auf den Weg, dort war Schulze vertreten. Im Hauptfeld verschleppte Brußies das Tempo, somit konnte Erik vorne fleißig Punkte sammeln. Kurz vor Rennende kam es zum Rundengewinn der Spitzengruppe. Schulze gewann somit das Männerrennen deutlich.







Schnelles Kriterium zum Saisonende


Erik Schulze fuhr zum Saisonabschluss noch einmal ein kleines Kriterium in Neuenhagen bei Berlin. In dem gut besetzten Feld ging es schnell zu Sache, am Ende des Rennen's standen 45 kmh im Schnitt auf dem Tacho. Und das war noch nicht genug, natürlich wurde auch 6 mal um Punkte gekämpft. Schulze konnte zwei mal den Hauptfeldsprint gewinnen und kam somit am Ende auf einen guten 7 Rang.


Saisonabschluss für Clea Seidel ernüchternd

Das erste Jahr in der weibl. Jugend verlief für Clea Seidel insgesamt gut. Nach einer guten Crosssaison, die mit dem zweiten deutschen Titel gekrönt wurde, fuhr sie eine vielversprechende Straßen- und Bahnsaison. In der Sichtungsserie des BDR bestimmte sie auf der Straße die Rennverläufe aktiv mit. Das beste Resultat war der 4. Platz beim schweren Rennen in Karbach. Der 2. Rang in der Bergwertung der TMP-Tour war ebenfalls einer der Höhepunkte der Straßensaison. Die Deutsche Straßenmeisterschaft endete abrupt in einem Kornfeld. Mit diesem Rennen begann nach einer langen Pause die Vorbereitung auf den nächsten Winter. Auf der Bahn zeigte sie trotz fehlender Übungsmöglichkeiten sehr ordentliche Leistungen. Platz 4 bei der DM im Vierer krönte diesen Saisonteil. Am vergangenen Wochenende sollte bei der nationalen Meisterschaft im Einzelzeitfahren noch einmal ein gutes Top-Ten Resultat eingefahren werden. Der 23. Platz war nach einer langen Erkältungsphase sicher nicht das erwartete Resultat.

Auch die Senioren gehen ins Finale

Marco Brußies und Frank Mirbach bestritten in den letzten Wochen Rennen lokaler Cupwertungen wie Barnimcup oder Lausitzcup als Jedermannrennen. Für Marco endete das gut besetzte Kriterium in Schwanebeck am letzten Samstag auf Platz 7.

Eines der letzten Lizenzrennen stand am Sonntag auf dem Deponiegelände Halle-Lochau an. Ein Rundkurs mit kurzem Berg wirkte selektiv für das kleine, aber leistungsstarke Feld. Marco konnte die entscheidende Fluchtgruppe besetzen und landete in seinem Rennen auf Platz 3, Frank wurde Neunter.


Donnerstag, 31. August 2017


Markgrafentour




Kurzfristig hatten Marco und ich entschieden, an der neu gestalteten Markgrafenrundfahrt teilzunehmen. Diese wurde nun in ein Rennen mit Zeitnahme über 55km auf dem bekannten Truppenübungsplatz umgewandelt und ist Teil des  Klostercups.
Nach kurzer Aufwärm- und Showrunde durch Lehnin (im Sinne des Radsport-Marketings in der Region sicherlich angebracht) erfolgte ein fliegender Start des ca. 80 köpfigen Feldes ins eigentliche Rennen. Ein Sturz in der ersten Kurve verunsicherte und dezimierte das Feld dann, eine Führungsgruppe einschl. Marco und mir hatte sich schnell gebildet. Zum Beginn der letzten Runde setzte sich Marco dann mit Grabsch, Weinreich und Schneider in einer Ausreißergruppe ab und gewann den Zielsprint. Ich kam dann mit dem Hauptfeld ins Ziel. Platz 1 und 23 also für RTS, sowie ein schöner Pokal für Marcos Sammlung.

Insgesamt war es eine schöne Veranstaltung bei bestem Wetter und den bekannten Lokalmatadoren der Gegend.

Hendrik Schröder

Triathlon Kallinchen



Am letzten WE fand in Kallinchen der jährlich gut besuchte Triathlon statt. Für mich der Anlaß, mit einer kleinen Gruppe Luckenwalder Sportlern in fämiliärer Runde alternative sportliche Fähigkeiten zu testen.
Unsere Gruppe startet immer bei der kürzesten Erwachsenendistanz über etwa eine Stunde Wettkampfzeit.
Bei schönem Wetter und voll gesperrter Strecke lief für mich alles wie geschmiert. Lebendig aus dem Wasser konnte ich im Radfahren alle überholen. Ein schneller Wechsel und der Vorsprung reichte selbst beim Laufen noch für den Gesamtsieg.

Frank Mirbach

Rennen in Niederfrohna und Meiningen

Clea nutzte die Ferien um sich langfristig auf die kommende Crosssaison vorzubereiten. Einer trainingsfreien Phase folgten harte Trainingswochen die ihren ersten Höhepunkt im Wettkampf-Doppelwochenende fanden. In Niederfrohna gab es ein Rundstreckenrennen über 30 km. Clea war immer an der Spitze zu finden, hatte jedoch in den engen und schnellen Abfahrten Probleme. Durch das ständige zufahren der Lücken fehlte im Finale die Kraft. Mit einem dritten Platz konnte sie aber trotzdem zufrieden die Weiterfahrt nach Meiningen antreten. Hier erwartete sie ihre ungeliebteste Renndisziplin, ein Kriterium. Das Rennen war schnell entschieden nachdem sich eine Fahrerin absetzte und ihre Mannschaftskameradinnen das Rennen kontrollierten. Der fünfte Platz war für sie als Einzelstarterin am Ende das maximal mögliche, zumal die Frische noch deutlich fehlte.




Montag, 31. Juli 2017

„4. und 5.Lauf zum Barnimcup“

Die letzten Wochenenden verbrachten wir bei Rennen des Barnimcup in der Uckermark.
Wieder waren Strecken um die 70km auf Rundkursen in welligem Gelände zu befahren.
Der Personenkreis ist schon fast familiär bei trotzdem hohem sportlichem Niveau.
Marco konnte immer die entscheidende Fluchtgruppe besetzen und landete ganz vorn.
Der letzte Renntag wurde als Omniumswertung aus Zeitfahren und Straßenrennen ausgefahren.

Auch hier konnten wir Podestplätze erzielen.

F.

Freitag, 21. Juli 2017

3 RTSler bei der Tour der Wendland

An der von Marco Brußies seit Jahren geprägten Tradition, der Tour de Wendland, nahmen in diesem Jahr auch wieder Frank und Hendri Schröder teil.
Den Auftakt bildete ein Bergzeitfahren am Freitagabend, das allen TN im gut besetzten Feld schon mal die Grenzen aufzeigte.
Im 75 km Strassenrennen am nächsten Morgen, auf neuer Strecke in kupiertem Gelände, fanden dann wir uns dann schon in der Gesamtwertung auf aussichtsreichen Positionen wieder.
Das schnelle Kriterium über 45 km am Abend gewann Marco mit einer wirklich beindruckenden Leistung, in dem er dem Feld 3 Runden vor dem



Schlussgong einfach davon fuhr. Das brachte Ihm dann bei den anderen Teilnehmern den sprechenden Namen „die Maschine“ ein. Natürlich nötigten wir Ihm danach auch ein, zwei Bierchen ab, so dass wir die Regeneration erfolgreich herauszögern konnten…
Trotzdem ging es am Sonntag dann mit dem Abschlusszeitfahren über 20km weiter, aus dem Marco dann auch als 2 seiner AK hervorging.

Insgesamt eine schöne Veranstaltung, die einem die Tücken eines Etappenrennnens durchaus plakativ vorführt und das ohne unsere tollen Supporter nur halb so schön gewesen wäre.